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Steinberg

Als herausragende Lage hebt sich der Steinberg ab. Für Stefan Zehetbauer ist dieser auch persönlicher Lieblingsplatz und bevorzugter Rückzugsort. Hier auf den revitalisierten Steinterassen vernimmt er eine fast magische Energie, ideal, um Kraft zu tanken oder einfach die Ruhe zu genießen. Erwähnt wurde der Steinberg schon im 15. Jahrhundert – damals noch im Besitz eines Mönchsordens. Dies ist eine Auszeichnung für sich, wussten die klerikalen Winzer bekanntermaßen sehr genau, in welchen Rieden die beste Weinqualität entsteht. Noch bis heute halten sich Gerüchte, dass hier in tieferen Schichten ein Weinkeller der Mönche verborgen sei. Was den Steinberg so besonders macht, ist zunächst sein Standort. Er befindet sich am oberen Teil des Schützner Steins und ist südwestlich ausgerichtet. Gleichzeitig genießt er durch den direkt angrenzenden Wald eine Art kühlendes, klimatisches Regulativ. Da es auch mittlerweile die größte Lage des Betriebes ist, werden auch äußere Einflüsse minimiert. Charakteristisch sind hier die mineralischen Böden aus Glimmerschiefer, die von einer dichten Humusschicht bedeckt werden. Zum Zauber dieser Lage tragen außerdem die vielen Kräuter bei, welche hier wachsen. Wilder Thymian, Salbei und Majoran zieren die Rebzeilen und verströmen eine Würze, die man auch im Wein zu vernehmen meint.
Hier wachsen die Trauben für die besten Weine aus dem Hause Zehetbauer: Cabernet Franc Ried Steinberg sowie Chardonnay und Blaufränkisch Leithaberg DAC Ried Steinberg. Ein kleiner Teil ist noch mit Pinot Blanc bepflanzt, der in den Pinot Blanc Leithaberg DAC kommt.

Reckenschink

Reckenschink zieht sich rund 650 Meter entlang des nördlich auslaufenden Schützner Steins. Eine geologisch facettenreiche Lage, deren Boden im flacheren Bereich am unteren Ende mit Schwarzerde und Schotter beginnt und nach einem Drittel mit dem sanften Anstieg immer kalkreicher wird, sowohl im Ober- als auch im Unterboden. Die hier vorherrschenden Blaufränkisch-Reben zählen mit über 45 Jahren zu den ältesten im Weingut. Die idealen Voraussetzungen für den Leithaberg DAC Blaufränkisch. Die Trauben der jungen Stöcke wandern dagegen, aufgrund des sehr ähnlichen Bodenprofils, als kleiner Teil in den Mönchsacker.

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Hölzlstein

Beim Hölzlstein handelt es sich um eine große Kalksteinformation mit vielen Muscheleinschlüssen. Er liegt zwischen Schützen und Oggau. Hier befand sich eine Lage des Weinguts Zehetbauer bereits länger in Brache und im Jahr 2000 konnte dazu noch ein weiterer wertvoller Nachbarweingarten erworben werden. Gepflanzt wurde schließlich Gewürztraminer. Eine alte burgenländische Sorte, welcher der Winzer auf diesem Standort das größte Potenzial zuspricht.

Sinner

Bereits 1570 wurde die Lage Sinner als „Sinnerhuet“ urkundlich erwähnt. Sie liegt ebenfalls am Schützner Stein und ist dem See zugewandt. Das Bodengefüge dominieren Schiefergestein und Kalk. Eine Kombination, die der Sorte Merlot sehr zuträglich ist.

Mönchsacker

Wie der Name dieser Lage andeutet, befand sie sich – wie der Steinberg – einst im Besitz eines Mönchsordens. Sie liegt am Fuße des Schützner Steins, am unteren Teil einer sanften Hanglage, welche einen kalkhaltigen Unterboden aufweist. Auf dem Mönchsacker stehen hauptsächlich Blaufränkisch-Reben und zu einem kleinen Teil Pinot Blanc.

Sonnenberg

Sonnenberg ist die für unser Gebiet definierte Großlage. Während Leithaberg DAC für unsere Terroir-betonten Herkunftsweine steht, spiegelt Sonnenberg für uns die große Sortenvielfalt und die verschiedenen Bodentypen des Gebietes wider. Weine, die bei uns den Namen Sonnenberg tragen, kommen aus mehreren Einzellagen, dürfen auch mal Frucht und Frische in den Vordergrund rücken und trotzdem klar unser Gebiet zeigen. Unser Rosé ist ein Paradebeispiel für diese Interpretation, aber auch Blaufränkisch und Pinot Blanc gibt es immer mal wieder mit dieser Herkunft.