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Sämtliche Weingärten des Weinguts Zehetbauer liegen am und rund um den Schützner Stein. Eine imposante Erhebung, die sich als Teil des Hügellands am Westufer des Neusiedler Sees befindet.

Steinberg

Als herausragende Lage hebt sich der Steinberg ab. Für Stefan Zehetbauer ist dieser auch persönlicher Lieblingsplatz und bevorzugter Rückzugsort. Hier vernimmt er eine fast magische Energie, ideal, um Kraft zu tanken oder einfach die Ruhe zu genießen. Erwähnt wurde der Steinberg schon im 15. Jahrhundert – damals noch im Besitz eines Mönchsordens. Dies ist eine Auszeichnung für sich, wussten die klerikalen Winzer bekanntermaßen sehr genau, in welchen Rieden die beste Weinqualität entsteht. Noch bis heute halten sich Gerüchte, dass hier in tieferen Schichten ein Weinkeller der Mönche verborgen sei. Was den Steinberg so besonders macht, ist zunächst sein Standort. Er befindet sich am oberen Teil des Schützner Steins und genießt durch den bewaldeten Kamm des Leithabergs eine Art klimatisches Regulativ. Charakteristisch sind hier die mineralischen Böden aus Glimmerschiefer, die von einer dichten Humusschicht bedeckt werden. Zum Zauber dieser Lage tragen außerdem die vielen Kräuter bei, welche hier wachsen. Wilder Thymian, Salbei und Majoran zieren die Rebzeilen und verströmen eine Würze, die man auch im Wein zu vernehmen meint.

Mönchsacker

Wie der Name dieser Lage andeutet, befand sie sich – wie der Steinberg – einst im Besitz eines Mönchsordens. Sie liegt am Fuße des Schützner Steins, am unteren Teil einer sanften Hanglage, welche einen stark kalkhaltigen Boden aufweist. Auf dem Mönchsacker stehen hauptsächlich Blaufränkisch-Reben.

Sinner

Bereits 1570 wurde die Lage Sinner als „Sinnerhuet“ urkundlich erwähnt. Sie liegt ebenfalls am Schützner Stein und ist dem See zugewandt. Das Bodengefüge dominieren Schiefergestein und Kalk. Eine Kombination, die der Sorte Merlot sehr zuträglich ist.

Reckenschink

Reckenschink zieht sich rund 650 Meter entlang des nördlich auslaufenden Schützner Steins. Eine geologisch facettenreiche Lage, deren Boden im flacheren Bereich überwiegend Schwarzerde und Schotter aufweist und im Verlauf zunehmend kalkreicher wird. Die hier vorherrschenden Blaufränkisch-Reben zählen mit über 45 Jahren zu den ältesten im Weingut. Die schönsten Trauben davon werden für den Leithaberg DAC Blaufränkisch selektioniert.

Hölzlstein

Beim Hölzlstein handelt es sich um eine große Kalksteinformation mit vielen Muscheleinschlüssen. Er liegt zwischen Schützen und Oggau. Hier befand sich eine Lage des Weinguts Zehetbauer bereits länger in Brache und im Jahr 2000 konnte dazu noch ein weiterer wertvoller Nachbarweingarten erworben werden. Gepflanzt wurde schließlich Gewürztraminer. Eine typisch burgenländische Sorte, welcher der Winzer auf diesem Standort das größte Potenzial zuspricht.

Sonnenberg

Der Sonnenberg ist eine Großlage am Leithagebirge, sein Name bezieht sich auf dessen höchste Erhebung. In den höher gelegenen Bereichen stehen die Reben auf Schiefer- und Kalkgestein, weiter unten, nahe der Wulka, auf schottriger Schwarzerde. Bepflanzt ist der Sonnenberg mit Pinot Blanc Reben.